Die standesamtliche Trauung ist kurz – umso wichtiger, dass die Fotos sitzen. Welche Regeln gelten, welche Motive Pflicht sind und wie ihr auch ohne Fotografen Bilder bekommt, die ihr euch ein Leben lang gern anschaut.
Rund die Hälfte aller Paare in Deutschland heiratet nur standesamtlich – und trotzdem gibt es von vielen Trauungen kaum brauchbare Fotos. Der Grund: Alles geht schnell, niemand fühlt sich zuständig, und am Ende existieren drei verwackelte Handybilder aus der letzten Reihe. Das lässt sich mit wenig Planung komplett vermeiden.
Grundsätzlich gilt: Der Standesbeamte hat das letzte Wort. Die meisten Standesämter erlauben Fotos, oft mit diesen Auflagen:
Tipp: Fragt direkt bei der Anmeldung der Eheschließung nach den Foto-Regeln. Dann gibt es am großen Tag keine Überraschungen.
Vor der Trauung, wenn alle noch frisch sind: Paar vor dem Eingang, gern mit Schild oder Schriftzug des Standesamts. Das Erinnerungsfoto an den Ort.
Vom Platz aus fotografiert, Serienbildmodus an. Die besten Bilder entstehen, wenn das Paar in Richtung Kamera läuft.
Der Moment der Momente. Wer fotografiert, sollte das Paar seitlich von vorn im Blick haben – so sind beide Gesichter zu sehen. Mehrere Bilder machen, nicht auf das eine perfekte hoffen.
Nahaufnahme der Hände. Falls der Winkel nicht passt: direkt nach der Zeremonie kurz nachstellen – dauert 10 Sekunden und sieht im Album perfekt aus.
Kommt direkt nach dem Ringtausch – Kamera oben lassen und weiter auslösen.
Das offizielle Siegel eurer Ehe. Seitliche Perspektive, damit Gesicht und Stift im Bild sind. Auch die Trauzeugen beim Unterschreiben fotografieren!
Noch im Trauzimmer: das frisch vermählte Paar, strahlend, mit Urkunde. Dieses Bild wird am häufigsten verschickt – es lohnt sich, dafür 30 Sekunden Ruhe einzufordern.
Draußen: Umarmungen, Seifenblasen, Konfetti (sofern erlaubt), Sektempfang. Hier entstehen die emotionalsten, natürlichsten Bilder des Tages. Mehr Inspiration: 20 Hochzeitsfoto-Ideen.
Professionelle Fotografen bieten für standesamtliche Trauungen meist Kurzpakete an: 500 € bis 1.200 € für 1–2 Stunden. Das kann sich lohnen – muss es aber nicht. Denn die Bedingungen im Standesamt sind für Smartphones ideal: kurze Distanzen, planbare Abläufe, keine Actionszenen.
Mit der WedShot App übernimmt ein Gast die Fotografenrolle: Die App führt durch die wichtigsten Motive, zeigt live an, ob Licht und Schärfe stimmen, und die KI-Retusche bringt die Bilder anschließend auf Profi-Niveau. Wie gut das funktioniert, zeigt der Vergleich iPhone vs. Profi-Kamera.
Schöne Standesamt-Fotos sind keine Frage des Budgets, sondern der Vorbereitung: Regeln klären, Foto-Paten bestimmen, Pflichtmotive kennen. Mit der WedShot App bekommt ihr dafür ein komplettes System an die Hand – geführte Posen, Live-Feedback und KI-Retusche für 0 € statt 1.200 € für den Kurzeinsatz eines Profis.
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